00:00:00: Namaste und herzlich willkommen zum Podcast Faszination Freiheit.
00:00:04: Schön, dass du wieder dabei bist!
00:00:06: Und wie jede Woche haben wir heute wieder ein spannendes Thema mit wichtigen Tipps & Tricks die auch
00:00:10: dein Leben transformieren.
00:00:13: Mein Name ist Thorsten Wittmann und ich bin internationaler Finanzator Speaker selbst mit multimillionär und Gründer einer der größten Geld-Communities im deutschsprachigen
00:00:22: Raum.
00:00:27: Iran, USA, Israel, Lebanon und Co.
00:00:31: Was sind die Folgen vom großen Krieg im mittleren Osten?
00:00:35: Wie geht es weiter mit der Weltwirtschaft?
00:00:37: Sehen wir bald ein Welthungerproblem und weitere Themen in diesem Interview!
00:00:42: Ich freue mich, dass ich Dr.
00:00:43: Markus Krall wieder zu uns zu Gast habe – ein alter Bekannter für Klartext.
00:00:49: Schön, dass Sie heute dabei sind.
00:00:51: Guten Morgen aus Panama City nach Mallorca an.
00:00:55: Ja, genau.
00:00:55: Erst mal auch herzliche Grüße von mir aus Mallorca.
00:00:57: zurück nach Panama City, lieber Herr Wittmann!
00:00:59: Ihre Einladung folge ich ja immer sehr gerne wie Sie wissen und mit einer gewissen Regelmäßigkeit freue mich auch immer auf Ihr Publikum das tolle Fragen stellt und ziemlich aufgeweckt durch die Gegend läuft.
00:01:13: Und da es ist ja ihr Verdiensten, da freue ich mich immer auf diese Menschen zu treffen.
00:01:17: also danke für die Einladungen.
00:01:19: Ja, sehr, sehr gerne.
00:01:20: Und wir haben heute mal wieder ein Update und von dem her bin ich sehr gespannt.
00:01:23: wie sehen Sie die aktuellen Geschehnisse?
00:01:26: Paar Monate ist inzwischen der Krieg am Laufen.
00:01:29: Iran scheint resilienter als gedacht und wie fassen sie die aktuelle Lage im Iran-Konflikt zusammen?
00:01:37: Also ich muss fairerweise vorausschicken dass sich mich in der vorausrichtlichen Dauer dieses Konflikts am Anfang durchaus getäuscht habe.
00:01:45: Ich bin eigentlich davon ausgegangen das die Amerikaner eine sehr gründliche Analyse der tatsächlichen strategischen Situation vorgenommen haben müssten, bevor sie zu einem derart heftigen Schlag ausholen.
00:01:57: Und offensichtlich haben entweder die Amerikaner nicht über vollständige Informationen verfügt was mich angesichts ihrer technischen Überlegenheit doch sehr wundern würde oder Sie haben in Ihrer Analysee aus anderen Gründen daneben gelegen.
00:02:12: Denn wenn es anders wäre, dann wäre der Konflikt nach sechs Wochen beendet gewesen.
00:02:15: Und ganz am Anfang sah's auch sehr danach aus.
00:02:18: Man hat im Grunde genommen den Hydra-Einkopf nach dem anderen abgeschlagen.
00:02:23: Man hatte das Land quasi in den ersten acht Tagen Führungstechnik komplett enthauptet.
00:02:28: Und dann muss man sagen, das ist wirklich erstaunlich gewesen zu sehen wie sich diese Führungsstruktur quasi wieder Hydra für jeden abgehackten Kraft zwei nachgewachsen sind.
00:02:42: Das ist phänomenal.
00:02:43: also hier muss ich es zugeben da war ich deutlich optimistischer vor drei Monaten als der Konflikt ausgebrochen ist.
00:02:50: Das schicke ich zu Anfang mal vorweg weil man muss auch mal sagen wenn man nicht genau richtig gelegen hat Aber ich glaube, dass die Amerikaner trotzdem am Ende am längeren Hebel sitzen.
00:03:01: Sie werden länger brauchen und es wird mehr kosten, sie werden größere Opfer bringen müssen als sie gedacht haben aber am Ende werden sie an der Stelle sich wahrscheinlich durchsetzen.
00:03:10: Warum sage ich das?
00:03:11: Weil für die Amerikane zu viel davon abhängt.
00:03:14: An dieser Stelle habe ich meine Analyse nicht geändert gegenüber von drei Monaten.
00:03:19: Die Amerikanern haben diesen Krieg nicht wegen des Atomprogramms begonnen auch nicht wegen Israel sondern die Amerikaner haben diesen Krieg begonnen, weil es geostrategisch für sie von absolut essenzieller Bedeutung ist dass der US-Dollar die Leitwährung auf dem Planeten bleibt.
00:03:34: Ohne den US Dollar als Leitwerbung auf dem Planet fehlen den USA in ihrem Militär und Geheimdiensthaushalt eine halbe Billion bis eine Billion pro Jahr.
00:03:42: das ist nämlich die indirekte Steuer die Sie aus dieser Sache einnehmen können Und wenn die weg sind dann fehlen die Und dann müssen sie entweder anderweitig eingespart werden oder die Steuern erhöht werden, oder sonst was gemacht werden.
00:03:55: Dazu kommt dass wenn die weg sind, die Amerikaner ihr Defizit nicht mehr so fahren können wie bisher.
00:03:59: Das heißt Sie müssten massive Einsparungen von mindestens zwei Billionen im Jahr vornehmen um ihren Haushalt gewaltsam auf Kurs zu bringen und ins Gleichgewicht zu bringen in Staatshaushalt.
00:04:11: Und das würde bedeuten, dass die Amerikane erstmal in eine massive Anpassungsrezession reinrutschen Nachdem Trump letztes Jahr ja nicht bereit war, Doge weitermachen zu lassen.
00:04:22: Mit Doge wäre die Sache super gelaufen da bin ich sicher.
00:04:24: dann wären die Amerikaner nicht so unter Druck.
00:04:26: aber ohne Doge sind sie so unterdruck und wenn Sie also auf diese Leitwährungsfunktion verzichten müssen dann werden sie in diesem Ringen um die ersten Plätze der neuen multipolaren Weltordnung zurückfallen und zwar nicht auf dem zweiten sondern wirklicherweise auch im dritten Rang.
00:04:44: das heißt dann werden Russen und Genesen den Amerikanern strategisch einen weiten Schritt voraus sein und das gesamte amerikanische strategische Konzept, wie sie in der multipolaren Weltordnung noch eine bedeutsame Rolle spielen wollen Gerät ins Banken.
00:04:57: Und da sich das nicht leisten können müssen Sie diesen Krieg auf jeden Fall gewinnen.
00:05:02: Sie kommen da kommen Sie nicht dran vorbei.
00:05:04: Warum müssten Sie ihn so sehr gewinnen?
00:05:06: Weil ohne den Petrodollar die Leitwährungsfunktion nicht verteidigt werden kann.
00:05:10: Die Bricks sind entschlossen, die Laadwährungsfunktion durch eine Gold- oder Edelmetallgedeckte oder Rohstoff und edelmetalleckte Währung zu Fall zu bringen.
00:05:18: Und sich ihre Überschüsse künftig in dieser Währungen bezahlen zu lassen?
00:05:22: Während die Amerikaner sagen nein das wollen wir nicht!
00:05:24: Wir wollen dass weiterhin ihr euch in Dollar eure Überschlüsse bezahlen lasst Denn die können wir frisch drucken und da können wir auch so viel ausgeben davon.
00:05:34: Das ist unsere Wärmung aber euer Problem Und der Petro-Dollar stellt sicher, dass China beispielsweise einen großen Handelsbilanzüberschuss gegenüber dem Dollarraum erwirtschaften muss.
00:05:46: Um genug Dollars zu erwirtschafteten damit es das Öl einkaufen kann was es braucht.
00:05:50: denn wenn Öl nur für Dollar verkauft wird dann brauche ich die Dollars.
00:05:54: Dann genützt es mir nichts wenn ich Gold oder eine andere Währung habe und man nützt mir auch nicht Rubel oder Rupien.
00:06:04: China ist so groß, dass je nach Preislage des Öls in einer normalen jetzt nicht vom Krieg geprägten Lage die Chinesen so vierhundert bis fünfhundert vielleicht eventuell sogar sechshundert Milliarden Dollar pro Jahr brauchen um das zu bezahlen.
00:06:20: Wenn also die Abrechnung im Dollar erfolgen muss wenn die Amerikaner das durchsetzen können und genau darum geht es Weil der Iran die letzte Lücke in der Petrodollar-Kette ist, nachdem Venezuela einkassiert wurde und die anderen sowieso schon unter amerikanischer Kontrolle stehen.
00:06:36: Wenn das also so ist dann muss China entsprechend Dollars verdienen Und dann lässt sich diese Brickswährung nicht mit der gleichen Wucht umsetzen, der gleiche Geschwindigkeit umsetzten als wenn es anders wäre.
00:06:49: Also hängt von der Sache für die Amerikaner enorm viel ab Und deswegen habe ich Schwierigkeiten mir vorzustellen, dass die Amerikaner ein Kompromiss zustimmen der nicht ganz nach ihrem Geschmack ist.
00:07:03: Gehen wir vielleicht dann mal auf die anderen Parteien weil es hier nicht nur USA und Iran, Israel ist natürlich mit dabei auch mehrere arabische Nachbarn einfach an Saudi Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate.
00:07:13: Wie sehen Sie diese im aktuellen Umfeld?
00:07:15: Es gibt ja auch Verhandlungen, die wir aktuell wissen.
00:07:18: Trump möchte anscheinend einen Deal hat ja auch Israel mitgeteilt, dass das möglich sein Wachenstillstand mit dem Libanon kommen sollte.
00:07:27: Also Israel scheint da nicht so richtig mitspielen zu wollen und auch teilweise andere Interessen zu haben als die USA.
00:07:33: Das heißt welche Faktoren haben denn die genannten Länder in diesem Kontext?
00:07:38: also dass die Interessen Israel der Stelle nicht identisch sind strafft eigentlich all jene Lügen, die sozusagen in Klammern auf verschwörungstheoretisch klammer zu immer gesagt haben nur weil die israelis den trump oder die amerikaner in der tasche hätten wer der krieg überhaupt angefangen worden das glaube ich ehrlich gesagt eben nicht.
00:07:54: diese interessendivergenz ist da und Da gibt es auch streit drüber.
00:07:59: wenn die israelis die amerikane in der Tasche hätte in der tasche hätten gäbe es keinen streit darüber.
00:08:03: davon können wir ausgehen.
00:08:04: ja dann würde Dann würde ein haken dran gemacht werden.
00:08:07: Und die amis würden sagen was die israilis ihnen vorgeben.
00:08:09: so funktioniert aber das spiel nicht.
00:08:12: Es ist zwar so, dass der Einfluss Israels in Amerika enorm groß ist über unterschiedlichste Kanäle.
00:08:18: Also über die Financial Community, über Wall Street, also speziell natürlich auch New York aber auch über die direkten familiären Einflußmöglichkeiten gibt es ja eine Verschweigerung mit einer bekannten und sehr wohlhabenden jüdischen Familie, der Trump-Familie.
00:08:34: Das alles ist da, aber das ist nicht so, sodass quasi so eine Art Befehlens- und Gehorsamsverhältnis da wäre.
00:08:41: Die Israelis haben natürlich andere Interessen als die USA.
00:08:45: Und die Israelis sind natürlich auch gewohnt, ihre Konflikte bis zum ganz bitteren Ende durchzubechten weil sie ein ganz anderes Exposure haben.
00:08:52: Wenn die USA irgendwo nicht ganz ihren Willen kriegen dann sehen Sie immer noch weit weg hinterm Ozean.
00:08:57: Das gilt für Israel in der Region halten wir schlicht nicht.
00:09:00: Israel ist was die nukleare Sicherheitsfrage angeht an One Bomb Countries kann mit einer einzigen großen Nuklearwaffe dieses Land von der Weltkarte fegen.
00:09:10: Israel ist mit gerade mal gut zehn Millionen Menschen nur ein Prozent zu groß wie die islamische Community, von der es umzingelt ist.
00:09:20: Ein Prozent das muss man ja auch ergeben.
00:09:22: und Israel ist trotzdem die lokale militärische Supermacht bisher jedenfalls gewesen.
00:09:27: Israel kann kein Interesse daran haben Kompromiss einzugehen weil dann quasi der Nimbus der israeli defense forces in der region auch drunter leiden würde.
00:09:38: und hier geht es nicht nur um das was ich tatsächlich kann sondern auch um das, was die leute glauben dass sich kann.
00:09:43: Das heißt also die israelische position ist logischerweise viel härter als die amerikanische und die hisbollah sitzt normal im libanon vom iran finanziert und hat dort die letzten dreißig jahre wie man so gesagt terror gemacht im warsten sinn des wortes.
00:09:59: aber Die Frage ist natürlich, ob es Amerikas Aufgabe ist diesem Bedürfnis quasi voll zu entsprechen.
00:10:07: und da sagt wahrscheinlich die aktuelle Administration.
00:10:10: Und deswegen wird's ja angeblich am Telefon neulich sogar mal sehr lautstark.
00:10:14: Nee das ist nicht unsere Aufgabe sondern wir wollen einen vernünftigen Deal der unseren Interessen entspricht.
00:10:20: Wenn wir den aber bekommen dann müsst ihr euch um eure anderen Themen schon auch selber kümmern.
00:10:25: also wir sind nicht der verlängerte Arm der israelischen Regierung.
00:10:29: Das wird eigentlich an der Stelle deutlich.
00:10:33: Gehen wir vielleicht noch auf die ebenfalls wichtigen und großen Nachbarn, einen Saudi-Arabian, ein paar arabische Emirate, das sind große Player auch aus dem Thema Erdhül betrifft und auch wichtige Länder, Partnerländer aktuell von den USA, sagst du welche Rolle spielen sie?
00:10:47: Und können Sie ja mal vorstellen dass diese Länder potenziell ausscheren?
00:10:52: Das ist schwer zu sagen.
00:10:54: es gibt in diesen Ländern auch unterschiedliche Fraktionen.
00:10:58: Ich folge einigen Kanälen, also auch X-Kanälen aus den Emiraten und Saudi Arabien.
00:11:03: Und da zeichnet sich eigentlich ein heterogenes Bild ab.
00:11:06: aber im Moment überwiegt die Stimmung eigentlich in beiden Ländern, die sagt wir können uns das vom Iran nicht gefallen lassen und wir wollen es auch zu Ende ausfechten.
00:11:15: Das heißt was der Iran geschafft hat ist eine verrückte Angelegenheit.
00:11:19: er hat es geschafft dass es einen de facto Militärbündnis zwischen Israel, Saudi Arabin und den Emiratens gibt irgendwie ausmalen.
00:11:27: Wie verrückt klingt das denn?
00:11:30: Und die ist insbesondere die Emiratis, die sind auf Krawall gebürstet im Moment und zwar schon aus mehreren Gründen.
00:11:38: Einmal gibt es einen historischen Grund.
00:11:40: Es gibt diese Inselgruppe im Präsischengolf, die eigentlich ganz klar den Emiratist gehört also völkerrechtlichster Fall klar aber die seit Jahrzehnten vom Iran besetzt sind Und die im Prinzip nur zurückgeholt werden können, wenn man einen Krieg macht.
00:11:56: Die Emirate sind aber zu schwach um allein gegen den Iran in den Krieg zu ziehen und sehen wahrscheinlich jetzt auch die Gelegenheit so sagen.
00:12:02: Jetzt können wir hier eine ganz alte Rechnung begleichen nämlich dass sie uns diese Inseln völkerrechtswidrigst die ganze Zeit gestohlen haben und da Militärbasen drauf gesetzt haben.
00:12:11: Das ist ein Punkt.
00:12:13: Der zweite Punkt ist natürlich das die Emiratis sagen der Iran hat uns auch angegriffen auch unsere zivile Infrastruktur angegriffene Und damit sind wir miteinander im Krieg.
00:12:27: Bei den Saudis genau das Gleiche und die sind natürlich auch alle nicht erbaut darüber, dass der Iran sagt die Straße von Hormuzis Mainz.
00:12:35: Sie sagen es ist eine internationale Wasserstraße und wir lassen uns da nicht erpressen.
00:12:38: also ich glaube, dass das Gleichgewicht innerhalb dieser Länder im Moment eher auf Opposition gegen den Iran gepolt ist.
00:12:46: Wobei Iran eigentlich die Hauptverantwortung trägt mit der Art seiner Kriegsführungen.
00:12:51: Es heißt aber nicht, dass das auf Dauer so bleiben muss.
00:12:54: Es gibt durchaus auch starke Kräfte die sagen wir brauchen Frieden in der Region Wir können kein Öl mehr exportieren, wir können keinen Gras mehr exportiert werden und keinen Kunstdünger mehr exportierten was uns gleich zu diesem anderen Thema noch führen wird.
00:13:04: Das ist ein riesiges globales Problem das keine... dass der Energie- und Kunstdünge nachschubstockt und zwar auf einer globalen Ebene.
00:13:12: Und das bringt natürlich die arabischen Staaten in erstens finanzielle Probleme und auch in logistische Probleme.
00:13:20: Die Verwundbarkeit hat sich gezeigt, und zwar nicht nur beim Thema Energielogistik sondern vor allen Dingen auch beim Thema Süßwasserlogistik.
00:13:28: Wenn man sich mal anschaut weiß ich ob Sie mal in Riad waren oder ob Ihre einige Zuschauer vielleicht da waren aber ich bin endlich einmal in Riад gewesen seine Riesenstadt absolut mitten in der Wüste.
00:13:41: die ist um eine Oase herum gebaut.
00:13:43: diese Oase als die noch sozusagen für sich selbst zeugte mit dem Wasser was sie hatte konnte zwei tausend Menschen mit Wasserversorgen, mehr war da nicht.
00:13:52: Und jetzt haben wir hier eine Millionenstadt die über gewaltige Mehrwasser-Entseidungsanlagen und Pipelines vom Roten Meer und vom Persischen Golf aus versorgt werden muss.
00:14:04: Die hat den höchsten Bruchkopfwasserverbrauch auf dem Planeten.
00:14:09: Das sind natürlich Verwundbarkeiten, die all die Jahre bekannt waren, die aber jetzt sehr stark zutage treten.
00:14:18: Die machen natürlich auch Kompromiss bereit.
00:14:22: Sie haben schon die aktuell wohl bekannteste Straße der Welt angesprochen, die Straße von Hummus.
00:14:28: und auch das heißt was sehen wir jetzt um?
00:14:30: Was bedeutet es jetzt alles für die Zukunft?
00:14:31: Wir fokussieren natürlich wie geht es weiter?
00:14:33: gibt es einen Deal?
00:14:34: Eskaliert das Ganze möglicherweise?
00:14:36: aber was wissen wir bereits jetzt was das ganze für die weltwirtschaft bedeutet?
00:14:40: und auch dieses thema steuert die Welt in zumindest den bestimmten Ländern auf ein weltweites Hunger-Desaster zu?
00:14:49: Also hier muss man wirklich befürchten, dass es Probleme geben kann.
00:14:53: Ich habe mir mal angesehen wie die globale Produktion oder globale Verbrauch von Kunstdüngern und da gibt's ja verschiedene Kategorien, wie der so aussieht.
00:15:03: Und hier haben wir mehrschichtiges Problem.
00:15:07: Das erste ist das Die Produktionen von Kunstdinger eben entsprechend.
00:15:12: Sie ist energieintensiv.
00:15:13: Und die globale Verteuerung von Energie führt dazu, dass auch die Produktion von Kunstdünger deutlich teurer wird und damit blitzt sich das früher oder später auf die Lebensmittelpreise durchschlagen.
00:15:22: Das ist das erste Element.
00:15:23: Das zweite Element ist, dass die Ukraine als Brotkorb des Planeten, die ja allein in der Lage ist obwohl sie nur dreißig bis vierzig Millionen Menschen hat je nachdem wann man zählt, die es ja alleine in der Lage für sechshundert Millionen Menschen Lebensmittel herzustellen.
00:15:39: Das kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen.
00:15:41: Einer der Gründe, warum sie so ein großes strategisches Asset ist und die fällt durch den Krieg auch in großen Teilen für Lebensmittelproduktion und Export aus.
00:15:53: Die Ukraine sitzt auf den größten schwarz-erdeböden Reserven weltweit und deswegen ist das so.
00:15:58: Also es ist auch runtergefahren und es ist natürlich sowieso durch die Kriegshandlungen ständig gefährdet und logistisch ein Problem.
00:16:05: Das dritte Element ist, dass ein Großteil der Kunstdinger-Produktion sich im persischen Golf befindet.
00:16:17: Und zwar deswegen weil natürlich ebenso wie bei der Aluminiumproduktion auch diese Staaten gesagt haben das sind hoch energieintensive Produktionen.
00:16:25: die kann man am besten mit komparativen Vorteilen bei uns ansiedeln billige Energie in Hülle und Fülle.
00:16:31: Und dies bei uns noch billiger als irgendwo sonst, nicht nur weil wir es selber drauf sitzen sondern weil natürlich die ganze Logistik viel einfacher ist.
00:16:39: wenn ich das Zeug hier herstelle und dann es von hier aus in die ganze Welt verschicke dann ist es viel weniger Aufwand also wenn ich die Energie nach Europa oder sonst wo bringe und dort mit dem gleichen energetischen Aufwand hergestellt wird.
00:16:51: Das heißt der Golf hat einen massiven komparativen Vorteil bei der Kunstdienerproduktion hat entsprechend auch zweistellige Anteile an der globalen Produktion.
00:17:01: Die ausfallen, weil sie A durch die Angriffe nicht mehr produziert werden und B in der gleichen logistischen Falle sitzen wie alle anderen Transporte aus dem Golf heraus aus nämlich die müssen durch die Straße von Hormuz durch.
00:17:13: Und hier haben wir jetzt einfach ein Ungleichgewicht.
00:17:16: und wenn man sich anschaut Was sonst noch passiert ist, Russland und China sind beide gehören zu den größten Kunstdüngerproduzenten weltweit.
00:17:24: Haben beide der Export von Kunstdünä jetzt verboten?
00:17:27: Weil sie genau das antizipieren!
00:17:29: Sie gehen davon aus dass es zu einer globalen Knappheit kommt.
00:17:32: ob das dann so dramatisch wird wie manche vielleicht befürchten Das ist schwer zu sagen weil Da gibt es auch verschiedene Anpassungsmechanismen, marktlicher Art.
00:17:44: Die dann die Sache ein bisschen abmeldern.
00:17:45: oder grundsätzlich stehen wir hier durchaus vor einem gravierenden Problem.
00:17:50: was man mit Sicherheit sagen können ist das Lebensmittel in der Breite sich global verteuern werden.
00:17:56: Wie sehen Sie die Weltwirtschaft für den nächsten sechs bis zwölf Monate?
00:17:59: also jetzt ist ja noch auch einen Aktienmärkten eher noch Partystimmung und Es läuft aktuell aber dass es größere Konsequenzen haben wird, auch je länger die Problematik hier mehr ran und von der Straße von Umus eben nicht gelöst ist.
00:18:12: Das wissen wir.
00:18:13: was rechnen Sie damit?
00:18:15: Was wird demnächst kommen?
00:18:15: jetzt kommt auf der Sommer, der traditionell auch nicht so gut läuft an den Aktienmärkten.
00:18:20: Ja also ich glaube das die die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen heterogen sein werden.
00:18:26: Europa wird am stärksten getroffen, China wird auch in einem gewissen Umfang getroffen weil China ist deutlich abhängiger vom Öl- und Grasexport aus dem Golf im Vergleich zu Amerika.
00:18:37: Amerika hat bisher vor dem Krieg nur drei Prozent seines Öls ausm Golf bezogen und das ist eine Größenordnung die durch die gewonnene Kontrolle über Venezuela leicht zu ersetzen ist.
00:18:48: Venezuela allein sitzt ja auf achtzehn Prozent der Welt öle reserven.
00:18:52: Und daran erkennt man auch die amerikanische Strategie, übrigens nochmal kleine Exkurs zum Thema Petrodola zurück.
00:18:57: Menizuella sitzt auf achtzehn Prozent, Saudi Arabien sitzt auf fünfzehn und Iran sitzt auf zwölf Prozent.
00:19:05: Das heißt, die drei zusammen haben forty-five Prozent der bekannten Welt Ölreserven.
00:19:09: Und dann kommen Emirate und Bahrein und Kuwait, so weiter.
00:19:15: Die kommen alle noch dazu.
00:19:16: aber das heißt also da sehen wir die amerikanische Petrodollarperlenkette.
00:19:20: Die ist mit nur drei Ländern schon relativ komplett und zwar deswegen weil ein Nicht-Gleiderteil der Produktion nämlich ungefähr zwanzig Prozent entfällt auf Länder die zwar nicht in Petrodollar sind aber die des Öl für sich selbst produzieren zum Beispiel Brasilien.
00:19:34: Das heißt also wir haben hier... Da schließt sich quasi für die Amerikaner dass sie da um die anderen herumlegen, relativ schön und leicht und schnell wenn Sie nur im Iran Erfolg haben.
00:19:44: Und wenn wir jetzt uns die wirtschaftlichen Auswirkungen anschauen.
00:19:48: also wir haben zunächst mal ein Preisproblem beim Öl- und Gas.
00:19:54: Da gab es übrigens gerade vor wenigen Tagen ein interessantes Interview des ehemaligen Energieberaters der Regierung Beiden.
00:20:00: Jetzt kann man sagen, der ist voreingenommen weil er Demokrat ist und weil er gegen den Trump schießen muss.
00:20:04: Aber ich glaube da hat es sehr wohl einige vernünftige Argumente vorgetragen.
00:20:09: Nämlich der hat gesagt, der eigentliche Ölpreis ist nicht das was ihr auf dem Bloomberg-Ticker sehen sondern was sie auf dem Blumenberg Ticker sehen ist der Papierölpreis so wie ein Papiergoldpreis gibt über den wir uns ja auch schon mal unterhalten haben.
00:20:21: Und der eigentlichen ÖlPreis ist hundertfünfzig vielleicht sogar hundertsiebzig Dollar wenn sofort beliefert werden muss.
00:20:26: Das heißt also der Ölpreis, den man jetzt spott und zwar für echte reale physische Lieferung bezahlt liegt deutlich höher als das was wir auf dem Ticker sehen.
00:20:34: Das ist eine ziemlich harte Ansage und bei uns überprüft haben da einige KI-Recherchen gemacht und es scheint tatsächlich sich so zu verhalten wie der Mann das gesagt hat.
00:20:46: Das erste Thema, das zweite Thema ist dass die einzelnen Regionen unterschiedlich stark abhängig sind von der Ölungasversorgung aus dem Golf und am stärksten betroffen ist Europa.
00:20:56: Und Europa ist deswegen am stärken betroffen, weil sie es unter der Führung Deutschlands vor allem von allen verlässlichen Energiedifferanten und Energieformen abgekoppelt hat die diese Abhängigkeit verringern könnten.
00:21:10: Wir haben uns komplett vom russischen Öl- und Gas abgekoppelten in unserem Kriegswahn, den wir da haben.
00:21:17: Wir haben uns aus der Atomenergie verabschiedet in Deutschland, in Frankreich ja nicht aber in Deutschland.
00:21:21: Wir sind uns auch aus der Kohle weitgehend verabsiedet, auch in Deutschland und in Polen ja nicht.
00:21:26: Aber wir haben es gemacht.
00:21:27: Wir hatten uns aus allen heimischen Energievorräten verabssiedelt also Braunkohle sonst was Steinkohle Obwohl wir auf Energievorräten in Deutschland sitzen, die uns hundert Jahre mit billiger Energie versorgen können.
00:21:40: Also wir haben in unserem Klima waren all das über Bord geworfen und wollen alles nicht mehr und haben uns stattdessen – wir erinnern uns alle an den Bückling von Herrn Habek vor dem E-Mir von Kathar in eine Abhängigkeit begeben, die jetzt schlagend wird.
00:21:55: Und das ist noch nicht mal die Schuld von Katha oder Saudi-Arabien sondern es ist die Schuld einer geopolitischen ganz Gesamtgemengelage, die halt nur so ist wie sie ist und die sind gefangene ihrer Geografie.
00:22:06: Wenn sie wieder geöffnet werden sollte in absehbarer Zeit, verlässlich geöffet werden sollte.
00:22:11: Dann wird es auch eine Weile dauern bis da wieder Schiffe durchfahren.
00:22:15: Denn eins muss man ja mal sehen, wenn.
00:22:17: ich stelle sich vor Sie sind Eigner von so einem Super-Tankner und das ist ne Multimillion Dollar Investition.
00:22:22: Jetzt sitzt er seit drei Monaten sagen wir mal im Hafen in Saudi Arabien fest Ständig in der Angst dass ihm die Drohne auf den Kopf fällt.
00:22:28: Und jetzt geht die Straße auf.
00:22:30: weil die Verhandlungen gerade einmal erfolgreich waren Geht's auf, mal zu.
00:22:34: Dann gehts jetzt auf und ich fahr raus mit meinem ganzen Ding.
00:22:37: Jetzt hab' ich es dann aus dem Golf raus geschafft.
00:22:39: das glauben sie wie lange der braucht bis er wieder das Vertrauen hat dass er dieses wertvolle Asset wieder in den Golf rein bewegt für die nächste Scharge der April Der wird erstmal gucken wer bietet denn sonst noch Öl an?
00:22:53: Venezuela vielleicht demnächst auch Argentinien oder irgendwo in den russischen Verladehäfen am Pazifik, also damit er sich erst mal umorientieren.
00:23:06: Bevor der wieder in den Golf reinfährt will der erstmal sehen dass da mindestens drei bis sechs Monate tatsächlich verlässlich Ruhe eingekehrt ist.
00:23:13: dann wenn er da vorher rein fährt und ihm fällt dann was auf dem Kopf dann wird die Versicherung ihm sagen das hättest du doch wissen können.
00:23:19: Da bezahlen wir jetzt nicht!
00:23:21: Das ist grobe Fahrlässigkeit.
00:23:24: Zwischen die Strasse ist offen und die Straße ist wirklich wieder kommerziell nutzbar.
00:23:29: Gibt es einen Unterschied?
00:23:30: Und damit ist das Problem in die absehbare Zukunft bis in den Spätsommerherbst Winter hinein verlängert, und das bedeutet dass wir so schnell auch wenn sich Amerikaner und Iran einigen sollten auf was tragfähiges werden wie so schnell keine Entlastung sehen weil alle Leute erst mal wissen wollen Ist es denn tragfähig?
00:23:50: Was natürlich angesichts der doch ein bisschen erratischen Verhaltensweisen des amerikanischen Präsidenten, die sehr bedauerlich sind aber die nun mal da sind auch schwer zu beantworten ist.
00:24:01: Weil wir haben jetzt ein paar Mal Richtungsänderungen hier gesehen und auch ja Änderungen in der Vorstellung was er denn durchsetzen will Und das hilft da auch nicht dann sozusagen Stabilität in diese Wahrnehmung Der Märkte und der Eigner von solchen Schiffen zu bringen unter Versicherungsmärkte auch nicht.
00:24:21: Sie haben ja Europa schon angesprochen, auf jeden Fall mit Deutschland.
00:24:24: Ich glaube das kann man relativ schnell abhaken.
00:24:26: also wir sind Statisten von außen und wir sind die Verlierer von dem Ganzen.
00:24:30: Das ist für die wesentliche Zusammenfassung oder?
00:24:33: Das ist die Zusammenfassung und wir werden in Europa einen stark flatorischen Schock haben oder wir haben ihn ja eigentlich schon, er wird noch stärker werden.
00:24:40: Er wird dadurch verstärkt dass wir auch die falsche Politik insgesamt betreiben über Bestörung, Überbürokratisierung, Verfall der Infrastruktur Bildungskatastrophe Migrationskatastrophe.
00:24:49: Wir haben im Prinzip auf jedem Politikfeld durch die schlechte Führung unserer politischen Klasse eine Katastrophe produziert Wie man in den Arabischen Ländern sagt, das ist der Strohhalm, der dem Kameel den Rücken bricht.
00:25:00: Oder wie bei uns sagt der Tropfen, der es fast zum Überlaufen bringt?
00:25:04: Wir kommen jetzt in eine stark-flatorische Krise und die lässt sich auch geldpolitisch nicht lösen.
00:25:09: Die ECB diskutiert jetzt über nur Nullfünfundzwanzigprozenterhöhung der Zinsen auf dann zwei Fünfundzwanziger Prozent um der jetzt auf drei Prozent gestiegenen Inflation entgegenzutreten.
00:25:19: Aber in einer Starkflation gilt für die Geldpolitik Damn defi du, damn defi don't.
00:25:25: Steigflation heißt Inflation, Beischrumpfen der Wirtschaft.
00:25:28: Was ein seltener, was eigentlich nur durch den Angebotsschock in der Regel überhaupt so passiert, so wie neunzigdreiundsiebzig es passiert ist.
00:25:36: und das bedeutet wenn die Zentralbank die Zinsen erhöht um die Inflations zu bekämpfen geht's der Wirtschaft noch schlechter?
00:25:42: Und wenn sie sie senkt um die Wirtschaft zu entlasten wird die inflation noch stärker.
00:25:46: Das heißt die sitzt in der Zwickmühle und das werden wir jetzt die nächsten Monate sehen dass die in der zwickmülle sitzt Wohlstandsverluste in Europa gravieren der Höhe hinnehmen müssen, bevor sich die Sache, wenn sie sich stabilisiert, falls es tut.
00:26:05: Gut vielleicht brauchen wir diesen Schmerz einfach für manche Reinigungsprozesse.
00:26:09: Ja,
00:26:10: da bin ich sehr dafür!
00:26:15: Und zwar eben abschließend noch auf den zweiten großen Player und zwar vor wenigen Wochen haben sich ja die USA und China getroffen relativ harmonisch abzulaufen.
00:26:25: Also großartige Worte übereinander, Trump hat ja auch eine hochrangige Wirtschaftsdelegation mit dabei.
00:26:31: was haben Sie damit bekommen?
00:26:32: Was sich dahinter verborgenen Türen passiert und worum es da wirklich ging?
00:26:37: also mein Eindruck ist das zumindest in groben Zügen weil abgesehen von der Weltfinanzordnung da scheint noch keine Einigkeit drüber zu bestehen aber in grobem zügen hat man sich zwischen Moskau, Peking und Washington über die grobe Einflusszonen auf Teilung der Welt verständigt.
00:26:55: Und der Grund dafür ist sehr einfach und logisch.
00:26:59: Weder China noch die Vereinigten Staaten haben Lust in der Falle des Tukitites zu sitzen und miteinander ein Atomkrieg zu führen – und zwar weil sie beide wissen das es dann war!
00:27:11: Den können beide nicht überleben.
00:27:14: Und weil sie dazu keine Lust haben, sagen Sie wir sind zwar vielleicht zwei Skapione im selben Käfig aber das heißt noch lange nicht dass wir uns jetzt gegenseitig umbringen müssen.
00:27:22: Wir brauchen eine Lösung die etliche Jahrzehnte hält also mindestens zwanzig bis dreißig Jahre und es heißt die Welt wird in der Influktion jetzt erstmal aufgeteilt und das sieht man ja auch in amerikanischen Nationalen Sicherheitsstrategie dieser veröffentlicht.
00:27:38: Das sagen die Amerikaner, wir fokussieren uns auf den amerikanischen Doppelkontinent, Nordamerika, Südamerika und übrigens inklusive Grönland.
00:27:45: Davon haben wir nicht zum letzten Mal gehört – das verspreche ich mal an der Stelle – solange Trump-Präsident ist, haben sie von Grönlad nicht zum nächsten Mal gehört wenn Iran vorbei ist, ist Grön land wieder auf der Speisekarte oder auf der Landkarte?
00:27:56: ja gut da ist es sowieso.
00:27:58: Und wir konzentrieren uns also auf den amerikanischen Doppelkontinent.
00:28:01: Wir konzentrieren uns auf die technologische Führung im Bereich Weltraum, KI und Quantum Computing und Life Sciences.
00:28:08: Und wir wollen unsere Weltleitwährungsfunktionen so erst Dollars behalten.
00:28:13: Das sind die wesentlichen Kernpunkte der amerikanlichen Multi-Polaritätsstrategie nachdem man verstanden und eingesehen hat dass die Unipolarität nicht mehr durchsetzbar ist.
00:28:22: Sie ist vorbei!
00:28:24: Denn Amerika ist nur noch die zweitgrößte Wirtschaftsmacht auf dem Planeten.
00:28:27: China hat kaufkraftbereinigt, jetzt läuft auf vierzig Billionen Dollar brutter Sozialprodukt zu.
00:28:35: Das ist ein Drittel größer als das amerikanische.
00:28:37: zwar nicht vom Prokopfeinkommen weil China natürlich dreimal so viele Einwohner hat aber das ist schon ein Land.
00:28:43: was jetzt einem im Großen sagen kann unser Volk ins Insumme im Schnitt hat einen Lebensstandard sowie in Europa und Amerika in den Siebzigern hatten.
00:28:53: Das hat China erreicht in vierzig Jahren.
00:28:55: Also das ist eine phänomenale Leistung und China wird sich da nicht mehr klein machen.
00:28:59: China will aber keinen Krieg, und zwar vor allen Dingen weil sie alle ihren Sohn zugelesen haben.
00:29:04: China sagt ein Krieg führe ich dann wenn ich keinen Schuss abgeben muss um ihn zu gewinnen.
00:29:09: Dann kann ich einführen.
00:29:11: Und während die Amerikaner wie wir ja wissen sind ein bisschen anders gelagert Aber China will auf keinen Fall einen Krieg mit Amerika.
00:29:18: Amerika will das auch nicht, Russland sagt prima aber dann bin ich auch dabei und die Alterserwertunion ist mein Einflussgebiet.
00:29:24: und dem hat Trump an Sicherheit Grenzen der Wahrscheinlichkeit zugestimmt und deswegen die Ukraine unter den russischen Bus geworfen worunter sie nur deswegen noch nicht verendet ist weil die Europäer sich mit aller Macht dagegen stemmen, aber das wird auf der Euhe kein Erfolg haben Denn Trump hatten Interesse dran diese geostrategische Gemengelage im Iran noch ein paar Monate köcheln zu lassen um die Europäer weich zu kochen, damit sie seinen Ukraine-Deal mit Russland akzeptieren müssen.
00:29:49: Und zwischen China und Amerika ist zwar jetzt nicht die große Freundschaft ausgebrochen, die da zelebriert wird.
00:29:56: Also Trump is ja immer mein Freund Xi
00:29:59: usw.,
00:29:59: also alles schön und recht aber letzten Endes sind das Konkurrenten.
00:30:04: Deswegen fokussiert sich Trump auch auf das Thema Weltraum weil er sagt mag ja sein dass wir auf der Erde Multipolarität haben.
00:30:10: Aber da oben, da oben muss man immer noch die Ersten sein.
00:30:12: und mithilfe von Elon Musk der einen Marktanteil an der Weltraumfahrt global von neunzig Prozent hat.
00:30:19: Die anderen zehn Prozent teilen sich Amerika, Russland, China und Indien – das muss man sich auch mal geben ja!
00:30:25: Kann er das auch erreichen?
00:30:26: Und das gleiche gilt für KI.
00:30:27: Wenn man einmal die KI-Investitionen nebeneinander stellt, Amerika in den Jahr zwanzig sechsundzwanzig Schätzungen habe ich mir gerade abgeholt liegen laut einer Studie der Uni Stanford zwischen vierhundert und vierhundertfünfzig Milliarden Investitionen in KI in den Vereinigten Staaten und fünfzehn Milliarden in Europa, und... ...fünfunddreißig Milliarden in China.
00:30:48: Das heißt also auf diesen Feldern ist die Sache, ist der Klang klar abgesteckt.
00:30:53: Wobei KI hoch energieintensiv ist, deswegen wird Europa da auch so schnell nicht aufholen.
00:30:58: Also das sind wir abgehängt!
00:31:00: Das muss man in aller Brutalität sagen.
00:31:02: Da haben wir uns aus dem Spiel genommen mit all unseren schlau wie schlimmsten da in Brüssel, die ja alles zu tun haben außer dafür zu sorgen dass die Industrie hier Bedingungen vorfindet, wo sich das lohnt hier sowas auch zu machen.
00:31:16: Das ist schon phänomenal was die da geschafft haben also im negativen Sinne.
00:31:21: Insofern bin ich für das amerikanisch- chinesische Verhältnis vorsichtig optimistisch aber Ich mache mir auch keine Emissionen darüber was Taiwan angeht.
00:31:30: Taiwan landet genauso unter dem geostrategischen Bus wie Ukraine Aber nicht heute und morgen sondern Im lauf der nächsten Jahre sobald die Chipindustrie dort Abgewandert ist nach Amerika und Amerika nicht mehr auf strategisch von Taiwan abhängig ist beim Thema Digitalisierung und KI, das im Moment nämlich noch der Fall.
00:31:51: Sobald es der Fall ist wird es irgendeine mehr oder minder friedliche Lösung geben die Taiwan- und Festlandskina wieder, sagen wir mal näher aneinander bringt.
00:32:02: also das wird sich auf Dauer gegenüber den neuen Supermacht China nicht verweigern lassen diese Insel wieder zu vereinnahmen zumal Seit onehundseiteinundsebzig, Festlands China die einzig Legitime Vertretung Chinas in der Uno ist also auf der Weltbühne und China fairerweise auch wenn der ein oder andere das anders sehen mag.
00:32:24: Taiwan niemals in die Unabhängigkeit entlassen oder irgendwie abgetreten hätte.
00:32:28: Die Sache ist also völkerechtlich für China ein relativ starker Case.
00:32:32: Ich weiß da gibt es auch unterschiedliche Meinungen drüber aber Da werden die Chinesen nicht an Ultimo mit sich diskutieren lassen.
00:32:39: Das ist wahrscheinlich der Preis für die Stabilität in der Region.
00:33:07: Ich freue mich
00:33:10: drauf und wir sehen uns im VIP-Club.
00:33:36: Bis dahin!