00:00:00: Namaste und herzlich willkommen zum Podcast Faszination Freiheit.
00:00:04: Schön, dass du wieder dabei bist!
00:00:06: Und wie jede Woche haben wir heute wieder ein spannendes Thema mit wichtigen Tipps & Tricks die auch
00:00:10: dein Leben transformieren.
00:00:13: Mein Name ist Thorsten Wittmann und ich bin internationaler Finanzator Speaker selbst mit multimillionär und Gründer einer der größten Geld-Communities im deutschsprachigen
00:00:22: Raum.
00:00:32: auswandern in die Schweiz, stellen sich immer mehr Deutsche genau diese Frage.
00:00:36: nach einer Akteur und Umfrage können sich mehr als acht Millionen Menschen vorstellen dass sie auswander.
00:00:41: Und die Schweiz ist da in vielerlei Hinsicht ziemlich naheliegend auch geografisch.
00:00:46: Wir sprechen heute mit jemanden der genau das gemacht hat und der perfekt es auch um die ökonomischen Hintergründe zur Schweiz zu diskutieren.
00:00:54: ich spreche mir Dr.
00:00:55: Markus Kahl.
00:00:56: lieber Markus Ja, wir sind ja gerade in Zürich und der Schweiz.
00:00:59: Auch mal dieser Schweiz-Spezial sozusagen.
00:01:02: Was ich freue mich sehr über diese spannende Ladbettier zu sprechen und auch deine Erfahrungen
00:01:06: und Meinungen.
00:01:07: Danke für die Einladung!
00:01:10: Und da wir hier in der Schweiz sind, hatte ich es nicht weit.
00:01:11: Ich bin in die Schweiz ausgewandert.
00:01:13: mittlerweile sind sie jetzt über zwei Jahre also zweieinhalb Jahre fast dass ich hier in die schweiz gegangen bin und seit etwa zwei Jahren lebe ich im Turgau.
00:01:25: Also wenn man in die Schweiz zieht, dann gibt es eigentlich zwei Entscheidungen.
00:01:29: Erstens ziehen die Schweiz oder nicht und zweitens wohnen die Schweiz, geh ich denn hin?
00:01:34: Und da gibt's unterschiedliche Aspekte.
00:01:37: Die einen optimieren die Steuern, die gehen danach Perfekon- oder nach Zug nehmen allerdings dort hohe Immobilienpreise hin.
00:01:44: Die anderen sagen, die Steuer sind auch in den Normalsteuerkantonen sowieso niedrig genug im Vergleich zu Deutschland allemal und gehen dann, das war meine Entscheidung in einem ganz normalen aber konservativen Kanton Thurgau.
00:01:59: Und die anderen sagen eigentlich gehen die Schweiz, aber ich will trotzdem so ein bisschen dieses Kosmopolitische haben und nicht aufs Land ziehen, dann gehen die nach Zürich zum Beispiel.
00:02:09: Wobei Zürch ist natürlich ein kommunistisches Loch wie wir alle wissen.
00:02:12: ja also es links reagiert und ist eigentlich so die linke Fettblase der Schweiz, wenn man so will.
00:02:21: Zusammen mit den anderen Großstädten, also Baselgenf-Bern, das sind eigentlich die linken Becken in der Schweiz wo auch die etwas bodenständigen Kantone sagen, dass ist nicht mehr das was wir stehen.
00:02:37: Also gibt es einen gewissen Konflikt, ist da schon da und in Zürichs sind die Steuern, also wenn man alles zusammenzählt fast so hoch wie in Deutschland.
00:02:46: Da lohnt es sich also wegen der Steuer nicht.
00:02:48: Ja, die zweite Frage ist natürlich in die Schweiz gehen.
00:02:50: Die Schweiz wird nicht acht Millionen Deutsche aufnehmen können Also auch bei bestem Willen nicht Aber natürlich wollen auch nicht alle acht Millionen in die schweiz kommen.
00:02:58: aber ich glaube dass die schweit so von ihrer von ihrer inneren Einstellung hier eine Attitude hat die sagt ja also ihr könnt schon zu uns kommen Aber ihr müsst einen höheren grenz nutzen als Grenzkosten haben.
00:03:12: das können wir euch verlangen.
00:03:14: Also, ihr müsst ein bisschen mehr Steuern zahlen in absoluten Größenordnungen als der Durchschnittsschweizer.
00:03:22: Damit wir was davon haben, dass ihr da seid.
00:03:24: Denn ihr nutzt unsere Infrastruktur und die ist besser als bei euch in Deutschland.
00:03:29: Ihr nutzt unseren Schulen, unsere Krankenhäuser, unsere Gesundheitsversorgung.
00:03:34: Ihr benutzt unser gesamtes Fair-und Entsorgungssystem Unsere Sicherheit auf den Straßen, die Schweiz ist immer noch eine Vertrauensgesellschaft.
00:03:43: Wenn man
00:03:44: aus Deutschland kommt sich kaum vorstellen dass so was noch existiert.
00:03:47: also ihr nutzt das alles und das ist ne Bestandsgröße keine Flow Größe.
00:03:51: also müsst ihr dann schon auch etwas beitragen Und ich glaube das ist auch richtig.
00:03:57: Also wenn man als Deutscher herkommt dann sollte man so diese Attitude mitbringen zu sagen Erstens danke dass ich hier sein darf.
00:04:04: zweitens Ich möchte schon ein bisschen mehr beitragten als ich koste.
00:04:08: Kannst du mal zusammenfassen, was hatte ich bewogen?
00:04:10: Wie bist du denn auch... Also du erinnert dir ein bisschen in den politischen System aktuell in Deutschland an.
00:04:16: Wie bist Du am Schluss auch behandelt worden und was hat dich letztendlich auch bewogen auszuwandern?
00:04:20: Naja gut es gab zwei Hauptelemente.
00:04:23: das eine ist dass gerade erwähnt die politische Situationen in Deutschland.
00:04:27: Ich reise zwar gelegentlich noch nach Deutschland ein aber ich mache's ungern.
00:04:31: also ich bin schon stückweit auch im Exil wenn man so will nicht in einem klassischen Exil wie wir das früher gehabt haben.
00:04:38: Ich halte der Distanz zum deutschen System, weil es mich schlecht behandelt hat.
00:04:43: Und zwar sehr schlecht!
00:04:44: Also das war schon außerhalb dessen was aus meiner Sicht akzeptabel ist.
00:04:51: Ich habe in dieses System dreißig Jahre lang einbezahlt und gut ein bezahlt.
00:04:55: Ich hab irgendwann mal ausgerechnet ich habe in dreizig Jahren fünfzehn Millionen Euro Steuern bezahlt.
00:05:00: Das ist ein bisschen mehr als der Durchschnitt.
00:05:03: Dafür habe ich mich von diesem Staat sehr schlecht behandeln lassen allein dafür dass ein Querkopf bin.
00:05:10: Und jetzt kann ich sagen, wieso bist du auch ein Querkoff, sag ich mal als mein Recht ist?
00:05:13: Auch in unserem Grundgesetz steht drin dass ich ein Querkop sein darf.
00:05:16: da steht nicht drin das sich die Dinge nicht fundamental kritisieren dürfte.
00:05:20: aber die Konsequenzen wenn man es in Deutschland tut sind so und ich habe das Vertrauen in den deutschen Rechtsstaat verloren in die Funktionsfähigkeit der deutschen Institution verloren in die ökonomische Zukunft des Landes sowieso aus guten Gründen.
00:05:33: und jetzt zeigt sich ja auch was die Analyse richtig war.
00:05:37: Deutschland bricht ja quasi vor unseren Augen regelrecht zusammen.
00:05:42: Man kann ja zuschauen, wie es kollabiert mit... ...wie die Autoindustrie kollabieren, wie die Energiewirtschaft kollabierend ist,... ...wie Energieversorgung kollabliert, wie alles teurer wird und wie der Lebensstandard in Leute wie ein Stein fällt.
00:05:57: Und das andere war natürlich auch, dass ich mir nachdem man dafür gesorgt hat, dass sich in Deutschland kein Job mehr bekommen kann Mir überlegt habe, okay wie lebst du denn?
00:06:10: Und dann habe ich mir hier in der Schweiz ein neues Unternehmen aufgebaut und das hätte ich in Deutschland sogar nicht tun können.
00:06:16: Das ist ein vollkommenes Ding der Unmöglichkeit, dass sich das mit Deutschland hingekriegt hätte.
00:06:22: Jetzt habe ich hier anständiges gut funktionierendes Unternehmen, das nicht nur mich ernährt sondern auch ein bisschen über einen Durchschnittstein abwerft worauf ich ein bisschen stolz bin.
00:06:34: Nicht weil ich steuern liebe.
00:06:36: Steuern sind immer raub, aber ich bin hier zu Gast.
00:06:38: und weil ich zu Gast bin, sind es ausnahmsweise was mich angeht nicht.
00:06:41: Weil da ist das ein freiwilliger Deal.
00:06:45: Und ich sage mal so... Ich empfinde eigentlich die Schweiz so ein bisschen wie das Deutschland meiner Kindheit.
00:06:53: Das ist nicht despektilig gegenüber der Schweiz gemeint sondern das ist eigentlich sehr positiv gemeint.
00:07:00: Ein Land in dem die Dinge funktionieren.
00:07:02: Und gerade vorhin drüber gesprochen, ich bin mir den Zug hierher gefahren nach Zürich.
00:07:05: Es sind ungefähr eine Stunde, Stunde zehn, Stunde zwanzig, ja je nachdem welche umsteige Verbindung man nutzt.
00:07:11: das Ding ist halt immer auf die Minute pünktlich.
00:07:14: Immer!
00:07:15: Auf die Minute.
00:07:16: Es gibt es nicht dass der Zug hier noch ne Stunde Verspätung hat oder so.
00:07:20: It just will not happen Ja?
00:07:23: Da muss schon irgendeinen Unfall passieren Der passiert aber nicht weil die Anlagen hier so gut gewartet werden.
00:07:29: Also...
00:07:32: Da vielleicht kurz das Anekdote, weil ich bin ja auch mit dem Zug angereist und ich hatte zwei ICE-Zöger liegen von Nürnberg nach Stuttgart.
00:07:38: Der hatte fünfzehn Minuten Verspätung wäre ich gefahren.
00:07:43: Das ging aber nicht, weil wir waren zehn Minuten zu spät und dann ohne Kommentare.
00:07:47: so was halberum hat die Deutsche Bahn nur am Schluss mitgeteilt dass wir eine Station vorher aussteigen müssen.
00:07:52: und das der Zweirachtag.
00:07:53: zürich geht dann los, umsteigen und war deswegen dann eine dreiviertel Stunde zu späht insgesamt durch die deutsche Bahn, die sie anscheinend nicht reingelassen haben.
00:08:02: Ja,
00:08:02: das ist eigentlich der normale Status quo.
00:08:05: Die meisten Züge die von Deutschland nach Zürich fahren kommen mehr als zehn fünfzehn Minuten zu spät.
00:08:10: dann lässt die Schweiz sie nicht mehr rein und zwar mit der guten Begründung – ich habe es auch schon ein paar Mal erlebt – dass die verspäteten deutschen Zügen den gesamten Schweizer Farbland durcheinander bringen und das ist auch so.
00:08:23: Sagen Sie lieber warum sollen wir denn unseren ganzen Kunden in allen unseren Schweizer Zügen deutsche Verspätungen zu muten, nur weil die Deutschen nicht pünktlich sein können.
00:08:33: Da gibt es bei Konstanz eine schöne Warnverbindung, die teilweise durch die Schweiz, teilweise durch Deutschland läuft und die wurde jahrelang von der deutschen Bahn betrieben und die war immer zu spät, immer eine halbe Stunde zu späht.
00:08:45: Und irgendwann haben die Schweizer gesagt das stört unser ganzes System.
00:08:49: wenn ich ein System was eingespielt ist auf diese Weise ständig schikanier Und das ist eine Schikane aus Schweizer Sicht.
00:08:57: Dann hat es natürlich knock on Effekte und dann haben sich die Schweizer Kunden zu Recht beschwert, und haben die Schweiz ja den Deutschen sagt lass uns doch die Linie betreiben nur diesen kleinen Abschnitt haben.
00:09:07: wir machen das!
00:09:08: Und seitdem is der pünktlich.
00:09:11: Geht doch Susi ehrlich beinah gesagt.
00:09:15: Genau wunderbar.
00:09:17: und vielleicht kannst du noch ein bisschen zusammenfassen was gefällt dir so gut an der Schweiz?
00:09:21: Anfangszeichen geschwärmt, beziehungsweise schon gesagt.
00:09:24: Also dir gefällt es hier?
00:09:25: Das merkt
00:09:25: man mir gefällt richtig gut.
00:09:26: ja ich bin glücklich hier.
00:09:28: das ist ein Betriebszustand den ich sehr schätze.
00:09:34: Mir geht's gesundheitlich gut hier.
00:09:36: Ich bin hier auf dem Lande.
00:09:37: Ich werde morgens von Kuhglockengebett statt von Polizei-Sirenen.
00:09:42: Ich
00:09:43: habe das Gefühl dass die Schweizer wenn man sich bemüht Man sollte schon die richtige Attitüde mitbringen, dass die Schweizer ein sehr gastfreundliches Volk sind.
00:09:57: Also ich erlebe hier viel Freundlichkeit.
00:10:00: Gerade auf dem Weg vom Bahnhof her habe mich drei Schweizer angesprochen.
00:10:04: Grüezi Herr Grail schön das Sie da sind!
00:10:06: Das erfreut mich.
00:10:07: persönlich muss ich sagen soviel Eitelkeit hab' ich ja.
00:10:09: also es erfreuht mich dass ich willkommen bin und ich erleben... Ich habe also mittlerweile ein gutes Netzwerk etabliert Mit der Politik, mit Unternehmern.
00:10:21: Mit Leuten.
00:10:22: die Faktgeber sind auch hier intellektuell in der Schweiz und also kann ich mich über das Netzwerk nicht beklagen.
00:10:32: Bin sehr freundlich aufgenommen worden.
00:10:34: Also wenn jemand geilen Grund hat sich zu beschweren dann bin ich das.
00:10:38: Und
00:10:40: es gibt aber auch viele kleine Dinge zum Beispiel die Freundlichkeit auf den Behörden.
00:10:45: Es ist, wenn ich in Deutschland auf der Behörde bin, da warte ich erst mal eine Stunde.
00:10:49: Ziehen Sie Ihre Nummer und warten Sie!
00:10:51: Das passiert hier einfach nicht.
00:10:53: Ich ziehe auch manchmal eine Nummer aber nach einer Minute bin ich dran.
00:10:58: Und dann werde ich freundlich begrüßt.
00:10:59: und die Mitarbeiter der Behöhrte, die pflaumen mich nicht blöd an sondern die fragen, müssen wir helfen können?
00:11:10: In dem kleinen Ort wo ich jetzt wohne als ich dahin gezogen bin... Als ich mich angemeldet habe, da kam der Gemeindepräsident aus seinem Büro und hat mich persönlich begrüßt.
00:11:20: Und nicht weil er irgendwie... Weil das jetzt was Besonderes wäre, dass ich da stand, sondern es macht er so.
00:11:27: Ein
00:11:28: Neubürger, der in seine Gemeinde zieht, er wird von ihm begrüßen!
00:11:34: Es sind diese Kleinigkeiten die Freundlichkeit übrigens auch beim Einkaufen dieses ständige.
00:11:41: Wie schön, dass sie da sind.
00:11:44: In Deutschland ziehen die Leute alle einen Flunsch.
00:11:47: Ich weiß gar nicht, was mit den Leuten los ist, obwohl vielleicht weiß ich es ja doch in einem Land, das so reagiert wird, ziehen die Menschen allen einen Flunch und wer ein Flunch zieht, der ist nicht freundlich.
00:11:55: Und die Schweizer sind freundliche also alle allermeisten.
00:11:58: Bisher habe bisher also der unfreundliche Schweizer das ist sowas wie das Ungehör von Luchnes.
00:12:08: Alle behaupten schon mal gesehen zu haben aber keiner hat Beweis gelieferter, unscharfe Bilder sollen angeblich existieren.
00:12:15: Und dann dacht ich bei mir also du suchst jetzt den unfreundlichen Schweizer und einmal dachte ich hätte ihn gefunden.
00:12:20: da hat niemand auf dem Kreisverkehr in Bischofs-Seliforfahrt genommen um mich dann auch noch blöd angehubt.
00:12:25: und da dachte ich mir das ist er!
00:12:27: Du hast ihn gefunden im unfreundlichen schweizer.
00:12:28: du steigst jetzt aus und fragst ihn ob du uns sehr viel kriegst weil das wird die nächsten drei Monate nicht mehr passieren.
00:12:34: dann steige ich außen am Basen deutscher.
00:12:43: Man kann sich eigentlich nicht ausdenken, wenn man so will.
00:12:45: Also es ist die Freundlichkeit und die Dinge funktionieren.
00:12:52: oder auch zum Beispiel in dem kleinen Ort wo ich lebe am Hauptbahnhof kein Graffiti, keinen Taschentuch auf den Boden keine Kippe auf dem Boden auch nicht im Gleisbett nichts gar nichts.
00:13:06: da kannst du vom Boden essen.
00:13:08: Geh mal auf den deutschen Provinzbahnhof, wenn es da noch welche gibt.
00:13:11: Weil die kleinen Bahnhöfe hat man ja alle zugemacht in dem man die Infrastruktur, die wir in den Sechzigern hatten, die existiert hat, das bezügt gar nicht mehr.
00:13:22: hier in der Schweiz ist noch jeder kleine Ort an die Bahn angebunden
00:13:27: und
00:13:28: die öffentlichen Verkehrsmittel funktionieren hier.
00:13:31: also ich bin jetzt nicht der Persee-Fan von öffentlichem Verkehrsmitteln Ich bin eigentlich ein Automensch.
00:13:36: aber in Deutschland kann ich öffentliche Verkehrsmittel nicht mehr benutzen.
00:13:40: Hier in der Schweiz benutze ich sie und zwar sogar gerne, und zwar weil sie pünktlich sind und sauber
00:13:46: und
00:13:48: es hilft einem auch jeder weiter und Sie sind auch so organisiert dass sie nicht schwierig sind.
00:13:51: also das ist jetzt nicht so in Deutschland.
00:13:54: da kann ich mich an Gleis stellen und nebenan dass da der Zug ankommt.
00:13:58: dann kommt er aber drei Gleise weiter und kein Mensch sagt was?
00:14:01: Der fährt doch wieder weg ohne dass einer etwas sagt Und wenn ich dann da stehe und der Zug ohne mich abgefahren ist, der sowieso schon eine halbe Stunde zu spät war.
00:14:09: Dann kriege ich vielleicht noch die blöde Anmerkung, er hätten sich halt mal schlau gemacht.
00:14:14: Sowas passiert in der Schweiz nicht.
00:14:16: Never!
00:14:18: Also jedenfalls mir nicht bisher nicht.
00:14:20: So was sind diese vielen, vielen Kleinigkeiten?
00:14:24: Und natürlich auch die Steuerlast geringer... Aber es greifen Dinge ineinander hier Und was mir auch auffällt, ist zumindest in dem Kanton, in dem ich lebe.
00:14:35: Ich glaube das gilt für die meisten ländlichen und konservativen Kantone, ist dieses Selbstverständnis der Leute.
00:14:46: Die wissen wofür ihr Land steht.
00:14:49: Die lieben ihr Land, die lieben ihre Fahne, die liebe ihre Geschichte... ...die wissen wovür die Schweiz steht für Neutralität bewaffnete solche, für direkte Demokratie.
00:14:59: Für die Macht des Souveränes der in den Kantonen verankert ist, für Subsidiarität Dezentralität und die Wissen was sie zu verteidigen und zu verlieren haben.
00:15:08: das sind Deutschland ja nicht mehr der Fall.
00:15:11: also ich will jetzt nicht nur das Loblied der Schweiz singe.
00:15:15: es ist auch nicht alles Gold was glänzt hier und man muss auch hier sich auf die Hinterfüße stellen um etwas aufzubauen.
00:15:22: aber
00:15:23: Wenn man aus Deutschland kommt, dann ist man ja nicht so sehr verwöhnt.
00:15:27: Und dann fallen an diese Kleinigkeiten doch mehr und deutlicher auf.
00:15:34: Ja du hast auch gerade den Begriff Neutralität genannt und auch die Tendenz der Schweiz vielfach besser als in Deutschland aber auch nicht überall Gold.
00:15:43: was glänzt also?
00:15:44: Neutralität gegenüber Russland zum Beispiel und im einen potenziellen Kriegsfall Sicher zeigen, wie es konkret aussieht.
00:15:53: Und außer das Thema Bankengeheimnis ist auch gefallen.
00:15:55: also was sind so die negativen Tendenzen und was sollte man wissen wenn man in die Schweiz geht?
00:16:00: Also es gibt ein paar negative Entwicklungen.
00:16:01: ja das stimmt.
00:16:03: Das Thema Bankgeheilnis ist ganz sicher eines davon.
00:16:06: Was ist da eigentlich passiert?
00:16:08: Es ist interessant weil... ...das Bankgeheimnis nicht durch die EU gefallen obwohl die EU sonst der eigentliche Fall in der Schweiz ist noch meiner Verzeugung.
00:16:17: Das Bank-Geheimnis haben die Amerikaner gekillt.
00:16:19: Und wie ist das passiert?
00:16:20: Die Großbanken hier in Zürich, die wollten ihr Investmentbanking in New York haben und sind dann da hingegangen um es aufzubauen.
00:16:27: Und haben's auch aufgebaut.
00:16:29: Als dann milliardenschwere Assets der Schweizer Banken in New-York etabliert waren, haben die Amerikaner gesagt so jetzt haben wir euch am Wickel.
00:16:37: Wenn ihr nicht so spult wie wir das wollen, belegen wir euch mit saftigen Strafen.
00:16:44: Ihr könnt dem auch nicht entkommen weil ihr habt jetzt die Assets bei uns im Land.
00:16:48: Und dann kam Saba ins Oxley und die ganzen Geldwäsche-Gesetze.
00:16:52: Ich weiß nicht, was alles.
00:16:54: Das hat ein wunderbares Geschäftsmodell – wie ich finde auch ethisches Geschäfts-Modell – der Schweizer Bankgeheimnis getötet ist.
00:17:03: Es gibt da Leute, einen bekannten Verleger aus der Schweiz mit dem ich neulich darüber diskutiert habe bei Tisch.
00:17:10: Er sagt das war ein Verbrecher des Geschäfts Modells.
00:17:12: Gut dass es weg ist!
00:17:13: In der Meinung bin ich ganz und gar nicht.
00:17:15: Das war eine Insel der Freiheit in mehr der finanziellen Unterdrückung.
00:17:22: Ich glaube, das waren die Amerikaner, die es geschafft haben.
00:17:25: Wenn man das wiederhaben will – und ich bin der Meinung geschweizt, soll das wiederhaben wollen – dann kriegt mir das nur indem man das Investmentbanking abspaltet und sagt, da habt er!
00:17:36: Dieses totale Sabre ins Oxley-Ding das Trennbankensystem, also das totale Trennenbankenssystem.
00:17:50: Das ist eigentlich was, was die Schweiz haben sollte um sich aus dieser mitgefangenen Mitgehangenhaftung der ganzen Schweiz für das Investmentbank in ihre Großbanken wieder heraus zu bewegen.
00:18:04: und
00:18:05: das hat natürlich auch etwas mit dem Thema Neutralität zu tun.
00:18:08: Also die Schweiz konnte in der Vergangenheit dieses alte Bankensystem betreiben, weil ihre Neutralität sie auch unantastbar gemacht hat.
00:18:18: Alle haben gesagt die Schweiz fasse ich nicht an.
00:18:21: Die brauche ich im Konfliktfall!
00:18:24: Wir brauchen einen neutralen Boden.
00:18:26: das muss ein kleines Land sein mit einem sturen Völkchen und Sturr kann gut sein Und die müssen uns den Raum geben damit wir uns da treffen können um unsere Konflikte zu bewältigen.
00:18:41: Also die Neutralität der Schweiz ist nicht nur gut für die Schweiz, sondern auch für die Welt.
00:18:46: Ja, siehst du die Gefährde in der Zukunft?
00:18:48: Die ist gefährdet... ...die Tatsache dass sich die Schweiz von der EU und NATO unter Druck setzen lassen, Sanktionstechnik gegen Russland vorzugehen, das halte ich für einen schweren Fehler.
00:19:05: Und das gefährdet die Neutralität!
00:19:07: Wenn es zu einem größeren europäischen Konflikt kommt Dann ist mein dringender Rat, sich daraus zu halten.
00:19:15: Da hatte Schweiz nichts zu gewinnen!
00:19:18: Nichts!
00:19:20: Klaus von der Flühe hat mal gesagt, setzt die Zäune nicht zu weit draußen an und wird Nationalheilige der Schweiz.
00:19:27: Glaubst du, die Schweizer Politiker und das Volk versteht das?
00:19:31: Ich glaube dass es in der Schweizer Politik insbesondere mit der SVP eine starke Strömung gibt, die das sehr gut versteht.
00:19:40: Ich glaube, insbesondere der Gründer der SVP Herr Blocher hat das sehr genau verstanden und auch viele seiner Parteigänger.
00:19:48: Ich glaube dass es in den anderen Parteien leider weniger stark verankert ist.
00:19:53: ich glaube da es ein Links-Rechtsschema gibt wie so oft in Europa.
00:19:58: die Linken sind eher gegen die Neutralität oder es ist ihnen egal sie erkennen nicht den Wert dessen während die im Anflungszeichen Rechten oder Freiheitlichen den wir jetzt sehr wohl genau erkennen, vor allen Dingen weil sie sich mit der historischen Geschichte auseinandergesetzt haben.
00:20:16: Die Schweizer Neutralität hat ja auch eine Genese, die hatten Entstehungsgeschichte und Sie haben vor allem nicht verstanden dass die Neutralitäten etwas warme als die Schweiz im zwanzigsten Jahrhundert für den größten Katastrophen, die die Menschheit je heimgesucht haben geschützt hat.
00:20:33: Und der kommende Krieg wenn er passiert – da gibt es eine gewisse Wahrscheinlichkeit dafür!
00:20:37: Die ist nicht null, die ist nicht hundertprozent aber die ist auch Der wird die Katastrophe des ersten und zweiten Weltkrieges möglicherweise in den Schatten stellen.
00:20:47: Da kann ich nur sagen, da will die Schweiz nicht Teil davon sein wenn ich die Schweiz wäre.
00:20:51: Ich bin aber natürlich nur zu Gast hier.
00:20:53: Ich kann den Leuten nicht sagen was sie zu tun und zu lassen haben Aber aus Sympathie heraus sage ich, da wollt ihr nicht Teil von sein Und ich glaube dass es eine gute Gelegenheit jetzt im September sein wird bei der Abstimmung zur Neutralität ganz klar für die immerwährende bewaffnete Neutralität der Schweiz zu stimmen.
00:21:14: Natürlich bedeutet bewaffnnete Neutralität auch, dass damit Kosten verbunden sind.
00:21:20: Aber schaut euch mal an was passiert wäre wenn in den letzten Jahren die Schweiz nicht bewaffnet wäre und wenn General Gizaar nicht das Alpen-Reduit gebaut hätte gerichtet gewesen wären und Hitler davon abgehalten hätte, weil er gar keine Ressourcen mehr gehabt hat.
00:21:36: Aber wenn es billig gewesen wäre dann hätte das mitgenommen, hätte er gemacht.
00:21:42: Und da waren die Kosten im Vergleich zu nutzen doch überschaubar.
00:21:46: Ich glaube dass die Schweiz gut dran tut des Bewertes festzuhalten und was ich nicht bewährt über Bord zu werfen aber ihre Väter vermittelt und hinterlassen haben, ist in der Regel sehr bewährt.
00:22:03: Das hat jetzt achthundert Jahre gehalten.
00:22:07: Ja ich glaube das es nicht vergessen werden sollte.
00:22:11: also die Schweiz würde komplett anders aussehen ohne Neutralität wenn in den Weltkriegen ein paar Sachen anders gelaufen als andere Schweizer heute?
00:22:20: Ja ganz sicher wenn sie überhaupt noch existieren würden vielleicht mehr sind.
00:22:23: nur.
00:22:24: Also die Schweiz sagt ja gern, das ist wahrscheinlich der große Kanton.
00:22:27: So ein bisschen liebt despektierlich.
00:22:30: aber möglicherweise wäre die Schweiz nur in deutsches Bundesland wenn es anders gelaufen wär.
00:22:38: Das weiß ich nicht ob.
00:22:40: die Schweizer haben ja die Souveränität hart erkämpft, dass hier kein Prozess gewesen, der so über Nacht passiert ist.
00:22:46: und wenn man sich das mal anschaut Es gibt jetzt glaube ich zwei wichtige Entscheidungen für die Schweitzer wo es wichtig ist, dass sie sich über ihre Assets im Klaren werden.
00:22:57: Also über das Vermögen, das ihre Institutionen darstellen also auch die Institution der bewaffneten Neutralität.
00:23:05: Das eine ist die Abstimmung über die bewaffnete neutralität in September und das andere ist die absehbare Abstimmung um diesen Unterwerfungsvertrag unter die EU.
00:23:13: Also diesen Vertrag den kann man... also ich weiß gar nicht wie ich das beschreiben soll.
00:23:20: Also erstmal hat man wesentliche Inhalte für der Schweizer Bevölkerung geheimgehalten.
00:23:24: Dann kam irgendwann doch raus, was drin steht und dann hat man so getan als wäre das ja alles notwendig um mit Europa Handel treiben zu können.
00:23:33: Was Quatsches?
00:23:33: Weil es gibt immer noch die ganzen internationalen Handelsabkommen, die haben auch ausgereicht in der Vergangenheit um Handel zu treiben.
00:23:43: Und
00:23:45: es ist nicht so dass die Schweiz quasi auf die Gnade Europas angewiesen werden, nachdem ihr dürft uns eure Waren verkaufen.
00:23:52: Die Europäer kaufen eure Wahren weil die gut sind, weil sie in vielen Bereichen qualitativ das Beste sind was es auf dem Planeten gibt und weil sie sie haben wollen.
00:24:02: doch nicht weil's ein Gnadenakt wäre dass ihr denen die verkaufen könnt die wollen die haben guckt euch ihre Maschinen an eurer Hochtechnologie Entschuldigung Eures Softwareindustrie oder Finanzdienstleistungen.
00:24:15: Die Leute wollen es haben, weil das Beste ist was auf der Welt gibt zum großen Teil und da hätte ich überhaupt keine Schiste davor.
00:24:22: und wenn sie uns die Europäer nicht haben wollen alle anderen wollen's haben dann wollen wir uns die Chinesen haben.
00:24:27: ja wenn die europäers nicht mehr haben wollen.
00:24:30: Die Sachen was gut ist wird sich immer im weltmarkt immer durchsetzen.
00:24:33: Ich habe euch immer durchgesetzt.
00:24:34: mit Qualität Ja also mit Qualitätswettbewerb zu allererst nicht mit preiswett Bewerb was auch richtig war Und das könnt ihr auch weiterhin, ihr habt eine ausgebildete Bevölkerung.
00:24:45: Ihr wart immer in der Lage neue Technologien zu adaptieren, das aufzunehmen und umzusetzen in Produktivitätsfortschritt und in neue Produkte.
00:24:54: Ihr braucht doch keinen Vertrag mit einer Brüssel der Tante die nichts anderes betreibt als ein bürokratisches Hurenhaus.
00:25:00: Entschuldigung um eure Waren zu verkaufen.
00:25:03: also garantiert nicht lebe schwarze.
00:25:06: Vielleicht können wir das noch abschließen, weil die Schweiz als so ein kleines Land hat ja einen Währungs-Giganten mit dem Schweizer Franken aufgebaut.
00:25:15: Einer der Währungen mit der höchsten Reputation weltweit und auch als sichere Hafenart.
00:25:20: Wie siehst du den Schweizer Franken im aktuellen Umfeld?
00:25:22: Und auch mit den Verwebungen.
00:25:24: also Der Schweizer franken ist immer noch eine gute Währung.
00:25:28: er hat aber zwei Risikoelemente.
00:25:33: Das eine Risikoelement ist die Konzentration des Schweizerischen Bankgeschäfts in der UBS.
00:25:39: Die UBS hatten Bilanzummedis fast doppelt so groß wie das Brutto-Sozialprodukt der Schweiz und dafür kann die Schweiz nicht haften im Rettungsfall,
00:25:49: d.h.,
00:25:49: die Schweiz muss sich Gedanken über das Risikomanagement dieses Klumpenrisikos machen.
00:25:55: deswegen übrigens unter anderem mein Rad dieses Tränbankensystem in aller Stricktheit zu durchdenken.
00:26:03: Ich weiß, dass das natürlich bei den Investmentbankern der UBS nicht gern gehört wird.
00:26:07: Aber ich glaube, die Schweiz ist wichtiger als die UBS.
00:26:11: Die UBS ist wichtig für die Schweiz – dies ist auch wichtig und richtig!
00:26:14: Aber die Schweiz selbst muss Vorrang haben in der Gedankenwelt der Menschen.
00:26:20: Und die Frage ist wie muss man so eine Bank aufstellen damit sie kein Kundenrisiko ist für die Schweizer?
00:26:27: Und das zweite Klumpenrisiko, was die Schweiz hat ist dieses leider sehr große Nest-Egg.
00:26:31: Was die SNB in Form von Euros angesammelt hat.
00:26:35: Nämlich als während also schon vor der Eurokrise ging es schon los da.
00:26:40: Also im Zuge der Weltwährungskrise oder eine Weltfinanzkrise im Jahr zwei tausend sechs sieben haben ja schon viele des Vertrauen in den Euro verloren und es setzte eine Kapitalflucht aus Euroland in die Schweiz ein, die den letzten Endes dazu geführt hat dass die Nachfrage nach Schweizer Franken immer höher gestiegen ist und dadurch natürlich der größte Schweizer Fanken gestiegen, was die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Industrie beeinträchtigt hat.
00:27:06: Und dem hat die SNB entgegengewirkt durch Intervention, indem sie frische Schweizer Franken gedruckt hat und Euros damit gekauft hat.
00:27:16: Ich glaube dieses mehrere hundert Milliarden Schweizer Frankengroße Nesteck ist zu groß für die S&B.
00:27:25: Ich weiß, dass die S & B in der Vergangenheit auch schon versucht hat das so quasi wie ein Staatsfort zu verwalten Aktien damit zu kaufen Apple-Aktien und ich weiß nicht was alles.
00:27:34: Ich glaube da muss man weiter davon runter unschmöglichst schnell.
00:27:38: Und ich würde an stelle der Schweiz auch drüber nachdenken Notfalls Gold dafür zu kaufen.
00:27:44: Der Markt ist immer groß und liquide.
00:27:48: hundert Milliarden in Gold zu investieren, das geht.
00:27:50: Natürlich treibt sowas den Goldpreis weiter nach oben aber das wird mir nicht wehtun.
00:27:53: Das wäre besser für die Schweiz auf Gold zu sitzen wenn es knallt als auf Euros zu sitzen.
00:27:58: Also das sind die großen Klumpenrisiken die da sind.
00:28:01: Die muss die Schweiz managen.
00:28:03: ich glaube dass die Schweiz auch über das Personal verfügt um das zu verstehen auf wie man das managt.
00:28:08: Ich habe das Vertrauen dass man da intensiv darüber nachdenkt und dann hoffentlich das Richtige macht.
00:28:17: Jedenfalls habe ich das Vertrauen am Meer als bei der Bundesbank oder beim Euro.
00:28:22: Aber die Risiken sind da und sie sind klar, und sie ist noch quantifizierbar.
00:28:26: Und Sie sehen schon so groß dass wenn sie schlagen werden würden, dass der Wohlstand der Schweiz auf einige Jahre beeinträchtigt werden würde um den Bestand der Schweiz, würde ich mir allerdings auch dann keine Sorgen machen.
00:28:39: Und zwar einfach deswegen weil ich glaube, dass die Schweizer so erfinderisch sind, so fleißig und so selbstbewusst, dass sie auch aus einer Krise wieder sich herausarbeiten würden.
00:28:52: Markus, vielen herzlichen Dank!
00:28:53: Spannende Einblicke in die Schweiz von den großen Nachbarn von Deutschland auf den Nachbern von Österreich.
00:28:58: Manchmal merkt die Urnticken da schon noch ein bisschen anders und ein bisschen exakter und genauer?
00:29:02: Ja, vor allem genauer.
00:29:06: Wunderbar – ich freue mich auf das nächste Interview.
00:29:07: Dann werden wir wieder einiges updaten.
00:29:10: Ansonsten nicht vergessen YouTube-Kanal abonnieren auch mit dem Glockenzeichen, dann wirst du immer spannende Interviewgäste und auf dem Doktor Karl, den wir hier regelmäßig zu Gast haben.
00:29:20: Bis zum nächsten Mal!
00:29:32: und eine positive Bewertung bei Apple Podcast
00:29:45: dalassen.
00:29:46: Bis zum nächsten Mal,
00:29:47: dein
00:29:48: Thorsten Wittmann.